Cloud Gateway Theme für NetScaler 9.3 & 10

 Das native Look & Feel des Cloud Gateways (repräsentiert durch den Storefront Web Access) bringt mal wieder neue Optik für Citrix User. Damit dieser Look durchgängig auch im Access Gateway Enterprise und den AAA Seiten des NetScaler zur Verfügung steht, gibt es jetzt nicht nur vorgefertigte Themes, sondern sogar ein bequemes Skript für die Implementierung unter http://blogs.citrix.com/2012/04/19/green-bubble-theme-for-citrix-netscaler/.

Derzeit hat das Skript noch einen kleinen Fehler bei der Verwendung des Arbeitsverzeichnisses, weshalb man am Ende das Skript noch manuell nach „/var/vpn/customizations“ kopieren muss, damit auch nach einem Reboot das Theme wieder angewendet wird.

Der initiale Download des Skripts kann direkt auf dem NetScaler (in der Shell) erfolgen:

curl http://cdn.ws.citrix.com/wp-content/uploads/2012/04/GreenBubble.txt > /tmp/GreenBubble1.sh

(oder GreenBubble2.sh, siehe Erläuterungen im o.g. Blogpost)

Dann das Skript ausführbar machen, laufen lassen und – Stand heute noch nötig – manuell ins Customizations Verzeichnis kopieren:

chmod +x /tmp/GreenBubble1.sh
/tmp/GreenBubble1.sh
cp /tmp/GreenBubble1.sh /var/vpn/customizations/

 

Most Certified Citrix Networking Partner

Zwar gibt es keine offizielle Auszeichnung dafür, aber nach unserem Kenntnisstand sind wir mindestens für Deutschland der most committed und vor allem most certified Citrix Networking Partner: Stand heute haben wir 5 (fünf) Citrix Certified Administrators (CCA) für Citrix NetScaler und einen Citrix Certified Instructor 2012 for Networking (CCI, der natürlich auch CCA für NetScaler und Access Gateway Enterprise ist) im Team.

Das musste einfach mal gesagt werden. 😉

Lastverteilung und Desaster Recovery über verteilte Rechenzentren

Featuring: Global Server Load Balancing (GSLB)

Ein Unternehmen mit hohen Anforderungen an die Verfügbarkeit seiner Services möchte die Anfragen seiner Benutzer über  zwei geografisch getrennte Rechenzentren verteilen. Wie beim Load Balancing innerhalb einer lokalen Serverfarm wird durch den einheitlichen Eingangspunkt – hier in Form eines Hostnamens statt einer IP-Adresse – und die Verteilung auf verfügbare Server neben einer höheren Leistungsfähigkeit gleichzeitig eine höhere Verfügbarkeit erreicht.

Um die Verfügbarkeit auch innerhalb jedes einzelnen Rechenzentrums zu gewährleisten, erfordert dieses Szenario ein HA Paar aus zwei NetScalern je RZ (z.B. in unterschiedlichen Brandschutzzonen).

Die Funktionsweise des GSLB  ist dann wie folgt: Ein Client möchte auf den Service unter „ica.customer.org“ zugreifen und sendet daher eine DNS Anfrage nach diesem Namen. Der autoritative Nameserver für die Zone „customer.org“ hat für diesen Namen einen CNAME Eintrag, der auf „ica.gslb.customer.org“ verweist, sowie eine Subzone „gslb.customer.org“, die an zwei Nameserver delegiert ist. Diese Nameserver sind die ADNS Service VIPs der beiden NetScaler-Paare. Um die Anfrage zu beantworten, stellt der Resolver also wiederum eine DNS Anfrage nach „ica.gslb.customer.org“ an einen der NetScaler. Dieser bestimmt anhand der konfigurierten GSLB Parameter und des Servicestatus die zurück zu liefernde IP-Adresse und nennt diese als Antwort. Der Client bekommt diese IP-Adresse als Antwort auf seine DNS Anfrage und baut seine Verbindung dann zu der durch die NetScaler bestimmten IP auf.

Die Entscheidung, welche IP auf eine bestimmte Anfrage zurückgeliefert wird, basiert auf den eingestellten GSLB Parametern und Methoden (u.a. Round Robin, Least Connection oder Round Trip Time). Zum Austausch der Statusinformationen, die zur Entscheidung erforderlich sind, sowie von Persistenzinformationen nutzen die NetScaler zwischen den verschiedenen Rechenzentren dabei das Metric Exchange Protocol (MEP). Je Site kommt für diese Kommunikation noch eine weitere IP-Adresse ins Spiel, nämlich die GSLB Site IP, die aber ebenso eine bestehende SNIP oder MIP sein kann wie die ADNS Service IP.

Workshifting mit XenApp und Lync

Heute mal ein kurzer Schnappschuss aus der Praxis, der zeigt, dass „Workshifting“ und das Versprechen mit dem Arbeiten jederzeit, von jedem Ort, mit jedem Endgerät, nicht nur bei den Herstellern funktioniert.

Heute arbeite ich über eine UMTS-Verbindung von ANYPLACE aus. Morgens den Citrix Receiver angeklickt, LogOn mit Benutzername, Passwort und per Blackberry generiertem OTP. In der XenApp Session (hinter einem Access Gateway Enterprise natürlich) läuft der Lync Client, in dem ich mit drei Klicks die Anrufumleitung auf meinen Blackberry aktiviere (gestern war ich noch im Office). Wer nicht auf meine Statusnachricht achtet, merkt nicht, dass ich gar nicht im Haus bin.

Einen externen Anrufer verpasse ich anzunehmen, so dass er bei unserem Servicedesk landet. Die Telefone dort hängen zwar noch an der parallel laufenden VoIP Anlage, aber auch die ist transparent über das Media Gateway verbunden. So stellt der Kollege den Anruf ganz normal auf meine interne Durchwahl durch und übergibt den externen Anrufer von der VoIP TK über Lync an meinen Blackberry, ohne sich darüber Gedanken machen zu müssen.

Ein anderer Kollege möchte mal mit mir gemeinsam einen Sachverhalt begutachten und ruft mich dazu an. Zwar kann ich nicht kurz vorbeikommen, aber er gibt seinen Desktop per Lync frei, so dass wir gemeinsam sehen, agieren und darüber sprechen können – ganz so als säßen wir gemeinsam vor dem Schirm.

Sollte ich später doch noch in einem Office auftauchen, setze ich mich dort an einen Arbeitsplatz, melde mich an und verbinde meine XenApp Session, die ich in der Zwischenzeit vielleicht auch aus dem Zug noch mal aufgerufen habe, um auf dem Tablet an einem Text weiter zu schreiben, und arbeite genau an der Stelle weiter, wo ich vorher aufgehört habe.

Abgesehen vom letzten Teil habe ich das heute schon alles so praktiziert. Da ich nicht mit dem Zug unterwegs bin, entfällt dieser Teil wohl auch, aber es kommt vor. Und das ist schon cool. 🙂

Citrix acquires Cloud.com

Citrix geht massiv den Cloud-Weg: Sie sind Gründungsmitglied der OpenStack-Initiative, haben auf der diesjährigen Synergy das daraus entspringende „Project Olympus“ vorgestellt und kaufen mit Cloud.com jetzt einen Hersteller/Provider eines Cloud Stacks (Produktname: CloudStack), der die strategische Ausrichtung auf Offenheit und Cloud weiter verdeutlicht.

Alle Details auf der gemeinsamen Landing Page von Citrix und Cloud.com.

Vortragsfolien: Herausforderungen beim Arbeiten in der Wolke

Vielen Dank für das große Interesse an dem Vortrag im Heise Forum auf der CeBIT!

Zwar findet natürlich der Großteil des Inhalts auf der Tonspur statt, aber erste Anregungen und Hilfestellungen vermitteln auch schon die Vortragsfolien, weshalb wir sie hier zum Download bereitstellen: ConsultingLounge_CeBIT2011_Herausforderungen beim Arbeiten in der Wolke

Mir ist zunächst wichtig, etwas Bodenhaftung in das Wolken-Thema zu bekommen. Im ersten Teil findet daher eine Positionsbestimmung statt, was – fragen Sie mal einen Piloten – ohne die richtigen Instrumente ziemlich schwierig ist in einer Cloud. Auch in der IT ist derzeit die zentrale Herausforderung, eine gemeinsame Auffassung davon herzustellen, wovon wir eigentlich reden, wenn es um „Cloud“ geht.

Die inflationäre Verwendung des Labels trägt nicht zu den Zielen bei, die wir als Berater haben: Klarheit. Orientierung an konkreten Anforderungen und Nutzen.

Dann wenden wir uns den Bereichen zu, in denen die Herausforderungen bestehen, die man bedenken und behandeln muss, wenn es um die Transition von Services (Leistungen, Diensten, Anwendungen) in die Cloud geht. Diese sind sowohl technischer als auch betriebswirtschaftlicher Natur. Ein Berater-Team sollte beide Seiten abdecken, denn eine einseitige Herangehensweise wird nicht zu einem sicheren und erfolgreichen Ziel führen.

Ziele sind es aber, die beim Weg in die Wolke als erstes definiert werden müssen. Warum wollen Unternehmen überhaupt in die Cloud? Was sind meine Optimierungsziele? Dazu muss zuerst herausgefunden werden, welche Services das Unternehmen betreibt und benötigt und was diese im aktuellen Produktionsmodell kosten und leisten – sonst kann keine Entscheidung getroffen werden, ob durch den Einsatz eines Cloud Modells überhaupt Verbesserungen erzielt werden.

Kommen Sie mit weiteren Fragen gerne auf uns zu – Kontaktdaten finden Sie unter anderem in den Folien.

Vortrag: Herausforderungen beim Arbeiten in der Wolke

CeBIT, 2. März 2011, 15:15 Uhr, Heise Forum Sicherheit und IT-Recht (Halle 5, E38)

Was Sie auf dem Weg zum Cloud Computing bedenken sollten

 Stell‘ Dir vor, alle reden von Cloud und keiner geht hin. Der deutsche Mittelstand zögert. „Cloud“ ist viel zu nebulös, um allgemeingültige Aussagen über den Nutzen zu treffen. Die Consulting»Lounge kann Sie als Nebelscheinwerfer auf dem Weg in die Cloud unterstützen. Wir stellen die Herausforderungen vor, die auf diesem Weg zu bedenken sind, der schon ein ganzes Stück vor der Wolke beginnt und nicht zwingend hinein führt.