Erfahrungsbericht Nokia Lumia 920

Stabil wie ein Nokia – und schwer: das Lumia in der Hand zu halten ist Sport. Wertiges Gefühl, aber echt schwer. Ein Galaxy Nexus wirkt dagegen wie eine filigrane Feder. Auch der BB Z10 ist satte 50g leichter.
Kein Benachrichtigungsleuchte, doof. Dachte ich erst. Aber inzwischen nicht mehr. Wie oft habe ich den BlackBerry auf dem Tisch umgedreht, weil mich das Blinkelicht nervte. So ist es viel entspannter, wenn man sich dran gewöhnt hat.

WP8: ist kein Android. Weniger verspielt, aber auch weniger Flow, weniger Interconnects zwischen Apps. Als Neueinsteiger fühle ich mich noch etwas behindert, entgegen der Marketingversprechungen sind die Wege oft weiter als bei Android – oder ich habe die Gimmicks und Gesten einfach noch nicht gefunden. Dafür stilvoll schlicht (optisch) und pfiffiger Startbildschirm (Tiles). Aufgeräumt, sachlich, gut.

Kamera: ganz großes Kino und das wahrscheinlich beste Argument, dieses Smartphone nicht mehr aus der Hand zu geben. Kurzer Vergleich zum selben Zeitpunkt am selben Ort, erst Nexus 4, dann Lumia 920:

 

Tastatur: sehr gut, Korrekturen und Vervollständigung teilweise besser als mit SwiftKey Pro, aber auf Dauer doch nicht ganz so smart (lernfähig). Layout nicht so flexibel, aber das ist Gewohnheitssache.
Mail: gut, elegante Optik, gute Bedienung, aber Mails bleiben ungelesen, wenn ich sie lösche. Hm. Wenig Einstellmöglichkeiten.

Kalender: gut, bin verwöhnt von Business Cal, aber mit dem alten BlackBerry hält er alle mal mit – abgesehen von der Verfügbarkeitsanzeige (Free/Busy) einzuladender Personen. Das fehlt. Und eine Wochenanzeige.

Apps: die Besten und Wichtigsten gibt es exklusiv von Nokia, die Nächst-wichtigen, die man so kennt, hat, braucht gibt es auch Großteils, aber insgesamt noch wenig Auswahl und überwiegend kostenpflichtig.

Stabilität: miserabel. In den ersten drei Tagen viermal nur per Soft Reset wieder zum Leben zu bekommen gewesen; im Screen Lock abgelegt, nach einiger Zeit keine Reaktion mehr, egal welche Taste – Schirm bleibt dunkel. Auch nicht anrufbar, richtig weg. Nach Reset muss Datum und Uhrzeit wieder eingestellt werden.

Dann fiel mir ein, dass beim ersten Einrichten des Exchange Mailkontos eine falsche ActiveSync Policy gesetzt war, die nicht umgesetzt werden konnte (auch so eine lächerliche Sache – Microsoft selbst bringt ein Smartphone OS, das nur Bruchteile der AS Policies umsetzen kann!), so dass der Prozess auf halben Weg stehen blieb und es erst weiter ging, nachdem eine geänderte Policy für mein Postfach gesetzt worden war. Dieser möglicherweise unsaubere Zustand konnte als Ausrede betrachtet werden, also zurück auf Werkseinstellungen und noch mal sauber neu. In der Tat gab es danach zwei Tage lang keinen Absturz mehr, dann wurde das Gerät getauscht, da das Display inzwischen ein zeitweises Flimmern angefangen hatte.

Mit dem Tauschgerät war dann erst mal weiter alles gut. Für drei Tage. Inzwischen gab es wieder zwei Abstürze in zwei Tagen, einmal während ich das Gerät in der Hand hielt und benutzte; Display friert ein, reagiert nicht mehr. Screen Lock Taste funktioniert, d.h. Bild aus, Bild an, reagiert wieder, aber bootet plötzlich neu. Das andere Mal wie in den ersten Tagen inkl. zurückgesetztem Datum und Uhrzeit.

Windows wird seinem (alten) Ruf mehr als gerecht. Mit Pauken und Trompeten durchgefallen – den Mist kann Vodafone wieder haben. Vielleicht ist gerade das Branding / Customizing durch den Carrier ein Problem, mit so einem Dreck kann doch niemand arbeiten?! Ansonsten finde ich Gerät und OS eigentlich ganz anheimelnd.

Google bläst zur Nexus-Offensive

Nach den Nexus Smartphones kommt jetzt endlich das erwartete Tablet „Nexus 7“, von Asus gebaut und mit HighTech bewaffnet. Mal sehen, was es erreichen kann und vor allem, wann es nach Europa kommt: http://www.google.com/nexus/#/7/features

Für die Unternehmens-IT weniger interessant, aber auch einen neugierigen Blick wert ist die ebenfalls erwartete Streaming-Lösung Nexus Q – mit sozialen Ideen, die so noch keiner bietet.

Citrix NetScaler 10 – Design der GUI

Mit erscheinen der Version 10 des Citrix NetScalers wurde das Design der GUI überarbeitet. Einen Eindruck vom neuen Design kann man sich bei den nachfolgenden Screenshots verschaffen. Auf die Art und Weise der Konfiguration hat die Designänderung keine Auswirkungen, die Menüs finden sich an der gewohnten Stelle.

  • Login Screen

  • System Tab

  • Loadbalancing vServer

  • vServer configuration

  • vServer statistics

  • Responder HTML pages

  • Windows Desktop Gadget

 

Wanted: IT-Professionals mit Frühlingslaune

Niemals gewöhnlich, sondern spannend, engagiert und mit maximalem Spaß an IT.

Eine einzigartige Verbindung aus Teamgeist, offener Kommunikationskultur, Dienstleistungsverständnis und freakigem Spaß an Technologie, von der selbst entwickelten Smartphone-App bis zur globalen IT-Infrastruktur, von Microsoft Office bis zur BSD Kommandozeile. Kunden, Kollegen, Trainings, Workshops, After Work – Happenings, Mobilität und eine lange Akkulaufzeit: Das sind wir.

Finden Sie sich wieder in einem Dream Team. Sparsam an Regeln und Hierarchien, reich an Kreativität, Leistung und Willensstärke. An zwei Standorten im Herzen von Hannover, in direkter Nähe zum Zentrum, Maschsee und vielen weiteren Attraktionen bieten wir eine Arbeitsumgebung, die ihresgleichen sucht: Modernste Ausstattung in Raum und Technologie, Architektur-Flair zwischen modern-zeitlos und Gründerzeit-Villa. Licht und Platz für Kreativität. Volle Mobilitätsaustattung für alle Mitarbeiter, Firmenfahrzeuge, On-the-Job-Physiobehandlung und Kreativ-Lounge sind nur einige Aspekte.

Sie passen zu uns, wenn Sie technische und kommunikative Kompetenzen im Job optimal miteinander verbinden. Bei aller Freude und Emotionalität im Umgang mit IT-Systemen und Menschen bleiben Sie cool, wenn das System mal nicht läuft, wie man es sich vorgestellt hat. Sie bleiben Herr/Frau der Lage, auch wenn’s mal brennt. In der Business-IT basteln Sie nicht, sondern verfügen über eine ausgewogene Strategie aus Planung, Vorbereitung, Test und Installation in der Kundenumgebung. Sie können verbal und schriftlich, idealerweise auf Deutsch und Englisch ausdrücken, was Sie geplant, besprochen und installiert haben. Geschickt, gut zuhörend aber auch überzeugend auftretend bringen Sie als Berater Ihre Kunden auf den richtigen Weg und Projekte zum Erfolg.

Sie sind selbstbewusst, wissen, was Sie können, aber gehen ebenso fair und ehrlich mit „offenen Punkten“ um. Insgesamt gehört Objektivität zu unserer Unternehmenskultur – und Ihren Stärken. Finden Sie mit Ihrem neuen Team gemeinsam heraus, wie weit Sie gehen können.

Die Michael Wessel Informationstechnologie GmbH hat ihre Services in drei Kernbereiche aufgeteilt:

michael-wessel.de: Ganzheitliche Entwicklung der IT im Mittelstand

IT-Service und Entwicklung: Infrastruktur | Kommunikation | Collaboration | CRM

michael-wessel.com: IT-Consulting und -Services für Großunternehmen

Server- / Storage- / Windows- / Virtuelle Infrastrukturen | Client Management | Zentrale Bereitstellung | Security

Consulting»Lounge: Beratung und Projekte mit Schlüsseltechnologien

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Workshifting mit XenApp und Lync

Heute mal ein kurzer Schnappschuss aus der Praxis, der zeigt, dass „Workshifting“ und das Versprechen mit dem Arbeiten jederzeit, von jedem Ort, mit jedem Endgerät, nicht nur bei den Herstellern funktioniert.

Heute arbeite ich über eine UMTS-Verbindung von ANYPLACE aus. Morgens den Citrix Receiver angeklickt, LogOn mit Benutzername, Passwort und per Blackberry generiertem OTP. In der XenApp Session (hinter einem Access Gateway Enterprise natürlich) läuft der Lync Client, in dem ich mit drei Klicks die Anrufumleitung auf meinen Blackberry aktiviere (gestern war ich noch im Office). Wer nicht auf meine Statusnachricht achtet, merkt nicht, dass ich gar nicht im Haus bin.

Einen externen Anrufer verpasse ich anzunehmen, so dass er bei unserem Servicedesk landet. Die Telefone dort hängen zwar noch an der parallel laufenden VoIP Anlage, aber auch die ist transparent über das Media Gateway verbunden. So stellt der Kollege den Anruf ganz normal auf meine interne Durchwahl durch und übergibt den externen Anrufer von der VoIP TK über Lync an meinen Blackberry, ohne sich darüber Gedanken machen zu müssen.

Ein anderer Kollege möchte mal mit mir gemeinsam einen Sachverhalt begutachten und ruft mich dazu an. Zwar kann ich nicht kurz vorbeikommen, aber er gibt seinen Desktop per Lync frei, so dass wir gemeinsam sehen, agieren und darüber sprechen können – ganz so als säßen wir gemeinsam vor dem Schirm.

Sollte ich später doch noch in einem Office auftauchen, setze ich mich dort an einen Arbeitsplatz, melde mich an und verbinde meine XenApp Session, die ich in der Zwischenzeit vielleicht auch aus dem Zug noch mal aufgerufen habe, um auf dem Tablet an einem Text weiter zu schreiben, und arbeite genau an der Stelle weiter, wo ich vorher aufgehört habe.

Abgesehen vom letzten Teil habe ich das heute schon alles so praktiziert. Da ich nicht mit dem Zug unterwegs bin, entfällt dieser Teil wohl auch, aber es kommt vor. Und das ist schon cool. 🙂