Remote Desktop Services und vertraute Domains

Nutzt man die Remote Desktop Services von Windows Server 2012/2016/2019 und befindet sich zeitgleich in einer Multi-Domain- oder Multi-Forest-Umgebung, so wird man schnell feststellen, dass sich in den Assistenten zur Autorisierung von Benutzern und Gruppen ein Fehler eingeschlichen hat. Versucht man dort eine Gruppe hinzuzufügen, die sich nicht in derselben Domain befindet wie der Server von dem man die Konfiguration vornimmt, so bekommt man die folgende Fehlermeldung:

An diesem Punkt würde man normalerweise überprüfen, ob die Domain-Konnektivität so wie die Trusts in Ordnung sind, allerdings ist das in diesem Fall (wahrscheinlich) nicht das Problem.

Um diesen Schritt erfolgreich durchführen zu können, muss jede zu autorisierende Domain der DNS Suffix Search List auf einem beliebigen Netzwerk Adapter des aktuellen Verwaltungshosts (auf dem die Konsole ausgeführt wird), hinzugefügt werden.

Diese Konfiguration kann zum Beispiel wie folgt aussehen:

Security/Wireless: WPA2-KRACK-Leak

Wofür steht KRACK?

Die Abkürzung KRACK steht für Key Reinstallation Attack, was das Verfahren des Angriffs beschreibt.

Wie funktioniert der Angriff?

Wie einige von Ihnen vermutlich schon mitbekommen haben, ist jüngst eine schwerwiegende Sicherheitslücke in der Implementierung des WPA2-Standards bekannt geworden, die es Angreifern ermöglicht, den Encryption-Key für den Traffic​ innerhalb des 4-Way-Handshakes abzufangen, auszunullen und dadurch lesbar zu machen. „Security/Wireless: WPA2-KRACK-Leak“ weiterlesen

Nach Sicherheitsvorfall: Citrix stellt neue NetScaler Builds bereit

Es war ein beispielloses Szenario: Für mehrere Tage waren keinerlei Firmware-Versionen von Citrix NetScaler zum Download verfügbar, zurückgezogen aufgrund eines nicht näher spezifizierten „Issues“, der gefunden worden sei.

Die Verweise auf Best Practises und Secure Deployment Guides legten bereits nahe, dass ein Sicherheitsrisiko im Bereich des Management Access vorliegen dürfte. Dieser ist immer auf der NetScaler IP (NSIP) als der primärer Management-IP zugänglich und kann auf jeder Subnet IP (SNIP) ebenfalls aktiviert werden. Welcher Dienst genau betroffen sei (in Frage kamen SSH oder der Webserver für die GUI), war nicht erkennbar. In den allermeisten Deployments  jedoch dürfte der verwundbare Dienst ohnehin nur im Management-Netz erreichbar gewesen sein, gemäß Best Practises sogar nur für explizit berechtigte Admin-Arbeitsplätze. Insofern erschien die Maßnahme überraschend heftig, zu der Citrix mit dem Zurückziehen sämtlicher Builds griff.

Jetzt hat Citrix neue Builds der supporteten Versionen 10.1, 10.5, 10.5e, 11.0, 11.1 und 12.0 bereitgestellt. Im zugehörigen Security Bulletin ist nun auch ausgeführt, worum es sich handelt: Die Authentifizierung am Management Interface kann unter bestimmten Umständen umgangen werden, so dass Unbefugte administrativen Zugriff erlangen können.

Zeitnahe Updates sind dringend angeraten. Derweil die schon empfohlenen Best Practises zum sicheren Deployment. In allen Punkten unterstützen wir zahlreiche Unternehmen aktiv – kommen Sie gerne auf uns zu, wenn Sie Fragen haben.

NetScaler Gateway: SSL-VPN CCU Lizenzen: Limitierung verringert / aufgehoben

Citrix hat es endlich gewagt!

Wir haben schon lange in etlichen internen Runden darauf gedrängt, und auch die ersten positiven Signale (natürlich streng vertraulich) bereits im Sommer zurückbekommen. Und jetzt ist es endlich offiziell: Citrix lockert die SSL-VPN Lizenzierung auf. Bisher konnten wir trotz der Investition in Citrix NetScaler Standard oder Enterprise Lizenzen nur 5 Concurrent User SSL-VPN nutzen. Weitere User mussten separat per NetScaler Gateway Universal License lizenziert werden oder aus XenApp / XenDesktop Platinum übernommen werden. Einzig die NetScaler Platinum Lizenz hat 100 CCU SSL-VPN mitgebracht.

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