Microsoft MyAnalytics

MyAnalytics ist ein Dienst in der Microsoft Office 365–Welt, um „Produktivitäts-Daten“, auf die ein Benutzer Zugriff hat, für sich selbst und automatisiert aufbereitet darzustellen. Der nett gemeinte Ansatz für sein eigenes Arbeitsleben Optimierungspotenziale zu erkennen, dürfte insbesondere für den datensensiblen Mitarbeiter ein unwillkommener Service sein. Besonders Betriebsräte wittern hier eine Mitarbeiterüberwachung.

MyAnalytics Dashboard (Bildquelle: Office.com)

Was macht MyAnalytics eigentlich?

Grob gesagt, nutzt es die Daten aus dem eigenen Kalender, Email, Chat, Skype, Teams, (ggf. auch Windows 10) und aggregiert sie zu einer Übersicht. Also Daten, auf die der Benutzer sowieso selbst zugreifen könnte. Hier kann ich mir dann anschauen, wie effizient ich meine Zeit einplane, mit wem ich häufig korrespondiere und andere Statistiken. Der Service macht auch Vorschläge zur Optimierung meines digitalen Tagesgeschäfts.

Und wer hat Zugriff auf diese Daten?

Die zusammengefassten Statistiken werden im Exchange Postfach jedes einzelnen Users gespeichert. Es gibt kein „Admin-Tool“ das eine zentrale Auswertung ermöglicht. Im Grunde kann jeder Benutzer selbst entscheiden, mit wem diese Daten anschließend geteilt werden sollen. Umgekehrt sehe ich als Anwender natürlich auch keine Daten meiner Kollegen.

Quelle:
https://docs.microsoft.com/de-de/workplace-analytics/myanalytics/overview/privacy-guide

Jetzt kommt das „Aber“…

Aber…es gibt eine Funktionserweiterung (Add-On) namens Workplace Analytics, als übergreifende Verwaltungsmöglichkeit für MyAnalytics. Dieses Tool ist aktuell noch nicht überall verfügbar oder käuflich zu erwerben. Damit können sehr wohl die Produktivitätsdaten von Mitarbeitern zentral ausgewertet werden, um dem Management Steuerungsmöglichkeiten an die Hand zu geben. Allerdings muss hier schon aktiv etwas getan werden um das zu ermöglichen (Gruppen hinzufügen, auswertende Benutzer benennen, etc.). Es lässt sich schlecht voraussagen, ob Workplace Analytics irgendwann in den höheren Plänen automatisch enthalten und standardmäßig aktiviert sein wird. IT-Verantwortliche sollten darauf achten, diese Funktion (sofern Verfügbar) nicht ohne entsprechende Vereinbarungen zu aktivieren.

Quelle:
https://docs.microsoft.com/de-de/workplace-analytics/privacy/data-protection-intro

Zusammengefasst:

Verwechseln Sie also bitte nicht MyAnalytics mit Workplace Analytics und klären Sie ihre Benutzer auf.

Einmal aktiviert, versendet MyAnalytics unglücklicherweise auch direkt Emails, die bei so manchem Mitarbeiter den Eindruck erwecken könnten, von nun an vollkommen überwacht zu werden.

Sollte jemand aus ihrem Unternehmen den Bedarf anmelden Workplace Analytics nutzen zu wollen, seien Sie aufmerksam und hinterfragen Sie den Einsatz.  

Deaktivieren von MyAnalytics

So schalten Sie MyAnalytics als Benutzer aus:

Gehen Sie auf ihr MyAnalytics Dashboard und öffnen die Einstellungen.

Anschließend kann man die Features deaktivieren.

Global als Administrator deaktivieren:

MyAnalytics kann man als Administrator unter „Einstellungen“ – „Services“ global konfigurieren (Eine Änderung kann bis zu 24h dauern).

Microsoft Service Adoption Specialists

Schon länger in Projekten praktiziert und erfolgreich gezeigt unter anderem in Veröffentlichungen wie dieser – jetzt auch formal dokumentiert: wir sind Spezialisten für die erfolgreiche Einführung von Services für die Zusammenarbeit in Unternehmen. Microsoft hat jüngst zwei unserer Berater*innen mit dem Zertifikat „Microsoft Service Adoption Specialist“ versehen.

Microsoft Teams

Das entsprechende Know-How und Vorgehen praktizieren noch zahlreiche weitere Berater*innen aus unserem Haus. Dem Change Management in der Transformation der Arbeit kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Wir stellen die Menschen in den Mittelpunkt. Gerne begleiten wir auch Sie und Ihr Unternehmen in einem entsprechenden Vorhaben.

Erfolgsfaktoren in der agilen Zusammenarbeit, Stolperfallen, Tipps und Tricks in der agilen Zusammenarbeit

Es gibt viele Bücher, Kurse etc. zu den Techniken und Tools von Scrum, Kanban & Co. Was aber eher weniger im Blickfeld steht, für den Erfolg von agilen Projekten aber substantiell ist, ist die agile Zusammenarbeit.

Agilität lebt von Flexibilität. Das hört sich aus der Sicht eines Mitarbeiters im agilen Projekt zunächst positiv an: Flexibilität verspricht ein gewisses Maß an Freiheit und das wiederum ist ein Anreiz für diejenigen, die sich in zu starren Organisationen und Projekten nicht wohl fühlen. Falsch eingesetzte Flexibilität kann aber auch zu Problemen führen:

Kommunikationsfehler

Fehlende oder falsche Kommunikation ist ein Beispiel, wobei das natürlich ein generelles Problem (nicht nur) in der IT-Branche ist und keineswegs ein Problem ausschließlich in agilen Projekten. Aber in Zusammenhang mit Flexibilität können Probleme in der Kommunikation gravierendere Auswirkungen haben als beispielsweise im Wasserfall-Vorgehen, wo es oft umfangreichere formale Vorgaben / Dokumente gibt, auf die man zurückgreifen kann, wenn es an der Kommunikation mangelt. Agiles Arbeiten bedeutet u.a. auch gemeinsame Verantwortung des agilen Teams für den Erfolg, und dazu muss die Kommunikation stimmen, sowohl innerhalb des Teams als auch zwischen Team und dem Rest des Unternehmens.

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Unser soziales Engagement 2019

Soziales Engagement 2019

Bei michael wessel ist soziales Engagement fest in der Wertschöpfung integriert. Wir wollen der Gesellschaft, aus der wir kommen, etwas zurück geben und engagieren uns in Projekten aus den Bereichen Familie, Bildung, Regional und Kids. In unserer Leistungserfassung wird monatlich ein pro-zentualer Betrag einem CSR-Konto gutgeschrieben – vollautomatisch.
Gemeinsam mit unseren Kunden unterstützen wir Organisationen, die Herausragendes leisten, mit nicht unerheblichen Beträgen. Dieses Jahr neu dabei: Die Hannöversche Tafel.

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Möglicher SSD-Ausfall bei HPE Systemen

Hewlett Packard hat in den letzten Tagen eine Kundenmitteilung (Document id a00092491en_us) herausgegeben, in der vor Ausfall von bestimmten SSD Typen gewarnt wird, wenn kein Firmwareupdate eingespielt wird. Dies betrifft SSDs in Server und Speicher Systemen gleichzeitig. Die betroffenen Speichermedien mit einer Firmware kleiner als HPD8 stellen demnach ihren Dienst nach 215 bzw. 32.768 Stunden ein und werden vom System nicht mehr erkannt. Eine Reaktivierung und nachträgliches Einspielen der Firmware ist dann nicht mehr möglich.

Welche SSDs/Systeme sind betroffen?

HPE hat die SSDs in folgenden Produkten verbaut:

  • HPE ProLiant,
  • Synergy,
  • Apollo,
  • JBOD D3xxx, D6xxx, D8xxx,
  • MSA,
  • StoreVirtual 4335 und StoreVirtual 3200.
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XCP-ng: XEN-Basierender Open Source Hypervisor

Neuheit: Im Bereich der Hypervisoren hat sich mittlerweile eine Open Source Variante etabliert. Wir verfolgen die Entwicklung gespannt und diskutieren im folgenden Artikel die Abgrenzung zu klassischen Optionen.

XCP-ng ist ein Open Source Bare-Metal Hypervisor und eine Virtualisierungslösung, die auf Basis von Xen Source and Citrix® Hypervisor, früher auch bekannt als XenServer, arbeitet. Die Abkürzung „XCP-ng“ steht für „Xen Cloud Platform – New Generation“ , ist ein Fork und startete am 31. März 2018 mit dem ersten Release, welcher auf dem XenServer 7.4 basiert.  

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Rezertifizierung – sorgen Sie für mehr Ordnung in Ihrer Berechtigungslandschaft

Während es für die Vergabe von Zugriffsberechtigungen in vielen Unternehmen einen strukturierten Prozess gibt, wird das Entfernen veralteter Rechte gerne vergessen. Abteilungswechsel, Firmen-Austritte und die Vergabe von Sonderrechten führen dazu, dass es für Unternehmen schwierig ist, den Überblick über die Zugriffsrechte ihrer IT-Nutzer zu behalten. Das klassische Beispiel eines Auszubildenden, der am Ende seiner Ausbildung über mehr Berechtigungen verfügt als die Leitungsebene, findet man immer wieder. Grund dafür sind die zahlreichen Stationen, die der Auszubildende auf seinem Weg durch die Firma durchläuft. Kompliziert wird es dann, wenn Nutzer diesen Zustand kennen und die Situation auszunutzen versuchen. Datenmissbrauch und Datendiebstahl können die Folge sein. Um das zu verhindern ist es wichtig, regelmäßige Analysen der IST-Situation durchzuführen.

Haben Sie ein ungutes Gefühl, wenn Sie über den Zustand Ihrer Berechtigungsstruktur nachdenken? Vielleicht wäre es dann an der Zeit einen Rezertifizierungsprozess in Ihrem Unternehmen zu etablieren.
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Neueröffnung des HPE Pointnext Education Services vLABs-Centers

Unser Fokus-Partner Hewlett Packard Enterprise eröffnete das innovative Training & vLabs Center auf etwa 900 Quadratmeter am deutschen Hauptstandort in Böblingen. Die michael wessel wurde dabei vor Ort aus dem Consulting durch David Yoel Wandschneider sowie unseren Teamleiter des Teams Datacenter Infrastructure, Daniel Lengies, vertreten. Im Dialog konnte die Zusammenarbeit partnerschaftlich gestärkt werden, Gespräche und Präsentationen lieferten einige – teils neue, teils bereits von uns in unseren Services enthaltenen Aspekte in der Weiterentwicklung IT-gestützter Prozesse und der chancenreichen Digitalisierung.

Wir haben im Folgenden unsere Eindrücke aus den Bereichen Technoligieentwicklung, Mobility, IoT und VR-Guidance, sowie Prozessoptimierung und Mitarbeiterawareness zusammengefasst.

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