Marketing Diarrhö: „Energieeinsparpotential im Rechenzentrum mit Load Balancern“

Die IntelliComp GmbH bescherte uns heute eine Case Study unter dem Titel „Adaptive Computing for Green Data Centers“. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll mit dem Augenrollen. Jedenfalls gibt es gute Gründe, dieses Mailing nur an Entscheider zu schicken, die weit weg sind von den Realitäten in Rechenzentren.

Im Anschreiben heißt es:

„Mit dem vorliegenden Lösungskonzept lassen sich Energieeinsparungen realisieren, die sich für ein modernes Rechenzentrum schnell im siebenstelligen Bereich p.a. bewegen können.“

Energieeinsparungen im siebenstelligen Bereich pro Jahr? Bitte welches Rechenzentrum wollen sie denn dafür abschalten?

Ja, mit Application Delivery Controllern optimieren auch wir die Anwendungsbereitstellung in der Form, dass Last von den Application Servern auf die hoch-optimierten ADCs verlagert wird. Die Stichworte gehen von SSL-Offloading über Caching und Compression bis zum Verbindungsmultiplexing von TCP bis Layer-7 (HTTP, TSQL u.a.). Einiges davon beherrschen auch die beworbenen ADCs von Array Networks, keine Frage, aber selbst mit NetScaler, der noch um einiges weiter geht in der Entlastung der Backends, ist das angedeutete Szenario ein wolkiges Luftschloss.

Im PDF zur Case Study heißt es in medias res dann auch:

Die erarbeiteten Konzepte wurden prototypisch implementiert und in Testrechenzentren in Betrieb genommen, sodass die möglichen Einsparpotentiale der Lösungen evaluiert werden konnten.

Aha. Graue Theorie und vermutlich hanebüchene Hochrechnungen. Aber damit sind wir noch immer nicht bei des Pudels Kern. Der folgt dann unter der Überschrift „Lösung“:

Durch das optimierte Zusammenspiel aller Teilgewerke eines Rechenzentrums, wie Kühlung und Stromabsicherung, Server und Speicher, Betriebssysteme und Dienste konnte die Energieeffizienz nachhaltig gesteigert werden.

Wolkig, schwammig und vor allem eine ganz andere Aussage als „mit Load Balancern siebenstellige Beträge an Energie sparen“.

Reality Check

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CeBIT – wir kommen!

Auch dieses Jahr präsentieren wir unsere gefragte Expertise wieder auf dem Virtualisation & Storage Forum der CeBIT:

In Halle 2, Stand A44 finden Sie uns, die michael wessel it performance, als Citrix Consulting Partner nicht nur, aber insbesondere für die Schlüsselthemen Citrix NetScaler und XenMobile. Unsere Erfahrung im Bereich NetScaler ist bereits international bekannt und auch im jüngeren Zweig des Enterprise Mobility Managements nehmen wir selbst innerhalb von Citrix Consulting eine absolute Vorreiterrolle ein.

Natürlich können Sie uns auch zu allen anderen Themen gerne ansprechen und sich einen Demo- oder PoC-Termin bei uns geben lassen. Kommen Sie einfach vorbei in Halle 2 und sprechen Sie uns an, wenn Sie Ihr Projekt in guten Händen wissen wollen.

Neue SSDs für HP 3PAR StoreServ

Für die HP 3PAR StoreServ 7000 Serie sind jetzt 480GB und 920GB MLC SSDs verfügbar. Der Preis pro GB liegt deutlich unter den bereits bekannten SSDs!  Die neuen SSDs sind sowohl für das M6710 als auch das M6720 Enclosure verfügbar. HP unterstreicht damit deutlich die bereits angekündigte Flash Strategie.

CSR-Award 2013 und namhafter Neuzugang

Diese Neuigkeiten aus dem Team der michael wessel it performance wollen wir keinesfalls ungenannt lassen: Wir sind stolz, uns seit Donnerstagabend, den 28.11.2013, Preisträger des CSR-Awards 2013 nennen zu dürfen.

Gleich danach konnten wir auch endlich den Schleier über ein bis zuletzt gehütetes Geheimnis lüften und heißen nunmehr Nils Kaczenski im Team herzlich willkommen. Nils bereichert unser Team Microsoft Consulting um eine Menge Erfahrung und den Titel des MVP, aber vor allem passt er einfach richtig gut ins Team. Wir freuen uns auf viele gemeinsame spannende Projekte!

Spart 3PAR Thin Provisioning wirklich Speicherkapazität?

Diese Frage kann ich kurz und knapp mit einem JA beantworten.

Trotzdem hier ein aktuelles Beispiel aus unserem Democenter. Das Beispiel zeigt einen Datastore für VMware mit einer nutzbaren Kapazität von 1,76TB, davon werden aktuell 1,43TB von virtuellen Maschinen belegt

Ein Blick auf unserer StoreServ 7200 beschert uns eine Speicherbelegung von nur 414,5GB (blau makiertes Volume).

Wer das nicht glaubt, kann sich gerne bei uns im Democenter von der Realität überzeugen.

Non SED Found in 3PAR Management Console

Wer sich nach dem Update der 3PAR StoreServ Management Console auf Version 4.4.1 über diesen Anblick wundert oder sich Sorgen um sein Storage macht:

 

Keine Sorge, man hat nichts zu befürchten! Der Anzeigefehler taucht nur auf wenn keine Encrypted Disks eingebaut sind.

Wer bewacht die Bewacher?

Viele Artikel der letzten Wochen, die sich mit der Spionage durch Geheimdienste beschäftigt haben, enthielten hinweise darauf, dass Geheimdienste in der Lage seien unterschiedliche Verschlüsselungen zu knacken, darunter auch SSL.

In den Fachmedien hingegen hieß es, dass die mathematischen Verfahren welche z.B. bei aktuellen SSL Implementierungen zum Einsatz kommen, weiterhin sicher sind und noch nicht geknackt wurden.

Grundsätzlich besteht für Geheimdienste oder andere Organisation die Möglichkeit Verschlüsselungen zu knacken. Mit hoher Wahrscheinlichkeit trifft dies jedoch nur auf Verschlüsselungen zu, deren mathematische Funktionen als nicht mehr sicher bzw. gebrochen gelten oder deren Implementierung falsch umgesetzt wurde.

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