Zero Day Sicherheitslücke in Microsoft Exchange

Wie vor einigen Tagen bekannt wurde, hat eine Hacker-Gruppierung namens Hafnium mehrere Zero-Day-Sicherheitslücken in Microsoft Exchange ausgenutzt. Am vergangenen Freitag hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die „IT-Bedrohungslage Rot“ ausgerufen und aufgefordert, die Lücke schnell zu schließen. Ab 26. Februar begannen die Angreifer zusätzlich offenbar damit, automatisiert Hintertüren in verwundbare Exchange Server von Microsoft einzubauen, tausende Server pro Stunde wurden so attackiert. Erst am 3. März wurde zur Schließung der Sicherheitslücke ein Update von Microsoft zur Verfügung gestellt.

Bei uns auch?

Wie sicher sind Sie, dass Sie aktuell nicht betroffen sind?  

Microsoft hat für Sofort-Checks auf dem Exchange Server Analyse-Werkzeuge bereitgestellt, die wir sehr gerne für Ihren Schutz einsetzen. Wir haben in den letzten Tagen bereits zahlreiche betroffene Systeme bereinigt, neu aufgesetzt und für die Zukunft durch das Einspielen der aktuellen Patches neu abgesichert.

Gerne sind wir schnell für Sie mit Sofortmaßnahmen aktiv.
Sprechen Sie uns jederzeit an.

Microsoft füllt Vakuum nach Privacy Shield

Wie in meinem letzten Beitrag angekündigt hat Microsoft in Sachen „Standardvertragsklauseln“ nachgesorgt: die Erweiterung des Data Protection Agreements ist in Kürze fertig für den deutschen Markt. Dort enthalten sein werden Änderungen, die den Schutz der Kundendaten noch deutlicher in den Mittelpunkt stellen und die das durch das EuGH-Urteil (Schrems II) entstandene Vakuum füllen:

  • Microsoft verpflichtet sich, jede Auskunftsanfrage einer Regierung (egal welcher) mit allen rechtlichen Mitteln anzufechten.
  • Im Fall einer gesetzmäßigen Auslieferung von Daten nach allen rechtlichen Instanzen sichert Microsoft den betroffenen Kunden Entschädigungszahlungen zu.

Mit diesen und weiteren Regelungen geht Microsoft über die Anforderungen und Empfehlungen des Europäischen Datenschutzausschusses hinaus.

Outlook Mobile: Microsoft sendet Mitteilungen an Outlook-User

Microsoft aktualisiert die Ankündigung „Benachrichtigung über Outlook Mobile in Outlook“ (MC207028) und erweitert das Gebiet auch auf Europa.

Seit dem 12. August 2020 informiert Microsoft an Outlook Benutzer, die noch kein Outlook Mobile nutzen, darüber das es Outlook auch für iOS und Android gibt.

Außerdem befindet sich in dieser Benachrichtigung ein Link, über den sich der Nutzer komfortabel die Outlook Mobile App für Android oder iOS Herunterladen können bzw. wird hier auf die entsprechende App Stores der beiden Plattformen verwiesen.

Wird diese Benachrichtigung geschlossen oder der Benutzer installiert sich Outlook Mobile, erscheint keine erneute Benachrichtigung.
Jedoch kann die Benachrichtigung auch zentral administrativ über ein entsprechendes cmdlet in Powershell deaktiviert werden.

Sollten Sie diese Nachrichten bei Ihnen und ihren Nutzern nicht wünschen, können wir sie dabei gerne unterstützen.

Wenden Sie sich daher gerne vertrauensvoll an uns.

Microsoft MVP Award für Nils Kaczenski

Am Mittwoch, dem 1. Juli 2020 war wieder „F5-Tag“ für unseren Consulting-Leiter Nils Kaczenski. An diesem Tag nämlich gibt Microsoft jährlich die Preisträger seiner „MVP Awards“ bekannt. Die Auszeichnungs-Mail trifft nach deutscher Zeit am Nachmittag ein, und die Nominierten drücken dann gespannt die „Aktualisieren“-Taste ihres Mailclients. Und tatsächlich: Erneut hat Nils Kaczenski die Auszeichnung von Microsoft erhalten – in seinem Fall zum 17. Mal in Folge seit 2003.

Mit dem Titel „Most Valuable Professional“ zeichnet der Softwarehersteller internationale Teilnehmer der IT-Community aus, die ehrenamtlich und engagiert Fragen zu Microsoft-Produkten beantworten und Probleme lösen. „Der Geist der Community ist wirklich einzigartig“, merkt Nils an. „Ob Neuling oder alter Hase, ob Standardfrage oder exotisches Problem – man hilft sich gegenseitig und alle lernen voneinander.“ Continue reading „Microsoft MVP Award für Nils Kaczenski“

“Windows 10 sicher im Unternehmen”: Material zum heise-Webinar

Am 29. April 2020 hat unser Consulting-Leiter Nils Kaczenski für den heise-Verlag ein sehr erfolgreiches Webinar gehalten: “Windows 10 sicher im Unternehmen” war der Titel, der über 120 Teilnehmer anzog. Das Feedback des Publikums war hervorragend, viele interessierte Fragen der Zuhörer konnten noch im Webinar beantwortet werden.

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In dem Webinar hat Nils Kaczenski zahlreiche Themen und Techniken vorgestellt. Die Teilnehmer äußerten großes Interesse, sich näher damit zu beschäftigen. Sie finden daher hier eine umfangreiche Materialliste zu allen besprochenen Themen sowie einige weiterführende Links.

Download “Materialliste Windows 10 sicher im Unternehmen” mw-Materialliste-Windows-10-sicher-im-Unternehmen.pdf – 703-mal heruntergeladen – 135 kB

Gern beraten wir Sie zur Sicherheit in Windows-Umgebungen – nutzen Sie dafür unser Kontaktformular.

SecIT – aber online: “Windows 10 sicher im Unternehmen” als Webinar

Der heise-Verlag bietet seinem Publikum eine hochwertige Alternative zu der Fachmesse “SecIT 2020”, die Ende März hätte stattfinden sollen. In Kooperation mit den Referent*innen führt der Veranstalter die redaktionellen Seminare aus dem Messe-Programm jetzt online durch. In den nächsten Wochen werden alle Interessierten Gelegenheit haben, die Sessions als Webinare zu nutzen.

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Auch das stark nachgefragte Seminar “Windows 10 sicher im Unternehmen” mit unserem Consulting-Leiter Nils Kaczenski findet auf diesem Wege statt. Am 29. April 2020 ab 10:00 Uhr stellen wir dort die modernen Sicherheitstechniken vor, die das aktuelle Client-Windows mitbringt. Aus der Seminarbeschreibung:

Windows 10 ist modern, leistungsfähig – und umstritten. Wie setzt man es im Unternehmens-Netzwerk sicher ein? Welche Security-Funktionen bringt es mit? Reichen die Bordmittel aus oder benötigt man auf jeden Fall noch Werkzeuge von Drittanbietern?

Das Webinar beleuchtet den aktuellen “State of Windows 10” mit besonderem Fokus auf mittelständischen Unternehmen. Neben wichtigen Sicherheitsfunktionen spielen auch der Datenschutz und Empfehlungen des BSI eine Rolle. Abschließend weiten wir den Blick auf das Netzwerk: Welche administrativen Konstrukte versprechen in Zeiten von Emotet und Advanced Persistent Threats ein angemessenes Schutzniveau?

Details und Anmeldung:

[Windows 10 sicher im Unternehmen]
https://www.heise-events.de/webinare/windows_10