Hyperconverged in wenigen Schritten

Ein Hyperconverged System beschreibt eine Lösung, welche Rechenleistung (Compute) und Speicher (Storage) in einer Hardware vereint.

Wie dieses gelöst wird unterliegt keinen Standards oder Normen. Nun ist der Aufbau eines Systems, welches Speicher und Rechenleistung enthält keine Herausforderung, Server mit Raidcontroller und ein paar Festplatten kann mittlerweile jeder bereitstellen. Ein weiterer Bestandteil eines Hyperconverged Systems ist die Clusterfunktion. Im Allgemeinen sprechen wir dann von einem Hypervisor, vSphere Hypervisor oder Microsoft Hyper-V, welcher auf der Serverhardware läuft und die Compute und Storage Ressourcen den virtuellen System bereitstellt.

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Nutanix Community Edition nested on ESXi

Want to test drive Nutanix‘ Xtreme Computing Platform or build a lab without providing (at least) three physical hosts? Get one with decent equipment to run vSphere Hypervisor (aka ESXi) and do it like this:

Register and download Nutanix Community Edition.

Extract the ce-<version>.img from the downloaded archive, rename it to ce-flat.vmdk, create a disk descriptor file (or download it) and save it as ce.vmdk.

Install ESXi and create a vSwitch with promiscuous mode enabled. If building on an existing vSphere deployment, do NOT use an existing vSwitch and enable promiscuous mode there, but create a new one with dedicated interface(s).

Create a VM per Nutanix node (minimum 3) with the following parameters (bare minimum):

  • CentOS 64Bit
  • 4 sockets with 1 core each
  • 16GB RAM
  • 1x Intel e1000 vNIC
  • LSI SAS controller
    • disk 0:0 500GB (pretending HDD)
    • disk 0:1 200GB (pretending SSD)
  • Copy ce.vmdk and ce-flat.vmdk to VM folder on datastore (browse datastore, upload)
    • attach existing disk ce.vmdk as 1:0 (pretending flash with Nutanix OS)
  • edit VM configuration to expose virtualization functions of CPU to VM, if not able to set this through VMware web GUI, download VMX file through datastore and edit it:
    • set hardware version to „9“ (required for me as I was using ESXi 5.1)
    • add line: vhv.enable = „TRUE“

Power on the VM and enter BIOS (F2), move SCSI1:0 to top of SCSI disks in boot order. Save (F10).

Now your VM will boot the Nutanix CE image. Login as root (nutanix/4u) and edit the sysUtil.py script:

# vi /home/install/phx_iso/phoenix/sysUtil.py

Find lines “SSD_rdIOPS_thresh = 5000” and “SSD_wrIOPS_thresh = 5000” and lower the respective thresholds so the script will accept your disks as SSDs. If both VMDKs will satisfy the thresholds, Nutanix will see your nodes as all-flash, but well… Write and quit, logout. Login as install and install Nutanix CE (don’t build single node clusters).

When all nodes and CVMs are up, connect to one of the CVMs, login as nutanix (nutanix/4u) and build your cluster:

cluster -s CVMIP1,CVMIP2,CVMIP3 create

After receiving the successful cluster overview, start the cluster:

cluster start

Now you need to set some parameters to enable your cluster to talk to the outside world (required for verification of your Community Edition account and download of updates etc.) as well as your admin workstation:

ncli cluster edit-params new-name=YOURCLUSTERNAME

ncli cluster add-to-name-servers servers=“DNSSERVERIP1,DNSSERVERIP2″

ncli cluster add-to-ntp-servers servers=“NTPSERVERIP1,NTPSERVERIP2″

ncli cluster set-timezone timezone=“YOURTIMEZONE“ (e.g. „Europe/Berlin“)

ncli cluster set-external-ip-address external-ip-address=“YOURCLUSTERIP“

Ready to go! Connect your browser to your cluster ip, login as admin (admin) and use your AHV powered Nutanix cluster.

With the bare minimum parameters given above you will only have about 1,8GB of RAM available for VMs on each node. This still allows for tests like validation of transparent storage failover: forcefully rebooting a CVM during constant disk i/o in three VMs running on the three nodes of the cluster shows performance impact in the VM on the affected node only. It takes about 6-8 minutes for i/o performance to recover automatically.

Kudos and hat tip to Kalle!

Neues Lizenzmodell für Windows 2016 macht SA-Abschluss jetzt attraktiv

​Gerade macht die Nachricht die Runde, dass Microsoft das Lizenzmodell für Windows Server 2016 verändern wird. Für einige Situationen kann das höhere Preise bedeuten.

Windows Server 2016 wird erst im kommenden Sommer erwartet, mittlerweile gilt die Einschätzung „zweite Jahreshälfte“.

Kunden, die eine aktive Software Assurance (SA) für ihre Serverlizenzen haben, werden ohne Aufpreis auf die neue Version umsteigen können. Dadurch könnte die SA jetzt sehr attraktiv werden, wenn Kunden planen, in absehbarer Zeit auf 2016 zu setzen.

 

Das neue Lizenzmodell für die Serverlizenz wechselt von einer Pro-CPU- zu einer Pro-Core-Lizenzierung. Dabei sind 16 Cores (!) pro Server das Minimum, pro CPU müssen mindestens 8 Cores (!) lizenziert werden. Ergänzende Lizenzen für Server mit höherer CPU-/Core-Ausstattung gibt es dann wohl in Schritten zu je 2 Cores.

Bislang (Windows Server 2012 R2) gelten sowohl die Standard- als auch die Datacenter-Lizenz für je zwei physische CPUs. Diese Zuordnung ändert sich zu den oben angegebenen Cores. Auch weiterhin bleibt es bei einem Server-/CAL-Modell, also werden auch weiterhin zusätzlich CALs für die Endgeräte/Benutzer erforderlich sein.

 

Die Preise für die Core-Packs sollen so definiert sein, dass heute übliche Lizenzkosten nicht überstiegen werden. Wer also bislang eine Standard-Lizenz hat (deckt 2 CPUs ab) und künftig für denselben Servertyp die „kleinste“ Standard-Lizenz für 16 Cores kauft, wird etwa dasselbe bezahlen müssen.

 

Auch weiterhin werden mit der Standard Edition zwei Windows-Server-VMs mitlizenziert sein*, hierbei muss die Lizenz aber alle Cores abdecken, die im Server stecken. Datacenter wird wohl auch künftig „beliebig viele“ VMs lizenzieren. Die Feature-Parität von Standard und Datacenter, die mit 2012/R2 galt, wird wieder verschwinden: Datacenter enthält mit 2016 einige Funktionen, die in Standard fehlen. Dazu zählen leistungsfähige Netzwerk- und Storagetechniken (Storage Replica und die Hyperconverged-Funktion S2D gibt es nur mit Datacenter!).

 

Alle Angaben ohne Gewähr, sie beziehen sich auf ein nicht rechtsverbindliches FAQ-Dokument. Nähere und verlässliche Details sind ohnehin erst zum Marktstart im nächsten Sommer zu erwarten. Wichtig aber noch mal der Hinweis, dass Kunden, die jetzt neue Serverlizenzen für Windows Server 2012 R2 kaufen, noch mal genauer über Software Assurance nachdenken sollten.

 

FAQ: https://t.co/fR2ybzibVx

 

(* Eine VM innerhalb einer VM bei „Nested Virtualization“ zählt als zwei VMs. Wer sowas bauen möchte, wird also von vornherein die Datacenter-Lizenz einplanen müssen.)

Dreamteam: Nutanix und Citrix Workspace Cloud

Der Vorreiter in wirklich konvergenten Infrastrukturen Nutanix und der Marktführer bei Applikations- und Desktopvirtualisierung Citrix verfolgen mit ihren aktuellen Entwicklungen die gleichen Ziele: IT-Organisationen die Zeit und Kapazität zu geben, sich auf die wirklich geschäftsrelevanten Dinge zu konzentrieren.

Nutanix kondensiert mit seiner Xtreme Computing Platform (XCP) die üblichen Infrastrukturkomponenten Storage, Server, Hypervisor und Management in schlüsselfertige Appliances, die nur noch ein Rechenzentrumsnetz und je nach Hypervisor-Wahl entsprechende Lizenzen benötigen. Warum sollten Unternehmen auch mit horrendem Aufwand und entsprechenden Betriebskosten komplexe Storage Area Networks, Speichersysteme, Serverparks und Management Tools betreiben, nur um darauf dann endlich ihre Anwendungssysteme installieren zu können? Weil es bislang eben nötig war. Aber wertschöpfend war das noch nie.

Citrix bietet mit seiner Workspace Cloud (CWC) inzwischen die Möglichkeit, die Basiskomponenten und Management Infrastruktur für seine Virtualisierungs- und Mobility Lösungen als Service aus der Cloud zu beziehen und die eigentlichen Workloads (VDI oder Hosted Shared Desktops) separat davon bereitzustellen. Auch hier kann sich die IT im Unternehmen auf das konzentrieren, womit wirklich gearbeitet wird und womit wirklich die Wertschöpfung stattfindet: die Arbeitsumgebungen und Applikationen für das Business.

In der Kombination bedeutet das, Commodity Komponenten wie Storage, Server, Hypervisor, Infrastruktur sind vorhanden und können genutzt werden. Zeit und Energie können in die ausgestaltung der Line of Business Applikationen und Arbeitsumgebungen investiert werden. Zugleich gewinnt das Unternehmen enorme Flexibilität, um auf Anforderungen wie globale Präsenz, Verfügbarkeit, Skalierung und Disaster Recovery zu reagieren, da beide Hersteller offene Schnittstellen zu Clouds wie AWS und Azure bieten. Citrix Desktops und Applikationen können unter der zentralen Steuerung der CWC in Minuten auf AWS (oder den meisten anderen Clouds, egal ob public oder private) ausgerollt und Anwendern bereitgestellt werden, Workloads auf der Nutanix XCP können „mal eben“ zu Azure konvertiert und verschoben werden.

Bei unseren Kunden führen diese Möglichkeiten und auch die von Nutanix gelieferte Performance wiederholt zu leuchtenden Augen. Haben Sie es auch schon erlebt?

VMware-VMs mit MVMC offline konvertieren

Eine VM-Migration kann kostenlos mit Hilfe des Microsoft Virtual Machine Converters durchgeführt werden. Die mögliche Konvertierung der ganzen VM schlägt leider oft fehl, und die Oberfläche bietet auch nicht die Möglichkeit nur die Disks zu konvertieren. Was kann man machen?

Der Microsoft Virtual Machine Converter bringt einige nützliche PowerShell-Cmdlets mit, diese müssen aber zunächst importiert werden. Dafür startet man die PowerShell 4.0, ggf. aktualisieren, mit administrativen Rechten und importiert das Modul mit folgendem Befehl:

Import-Module „C:\Program Files\Microsoft Virtual Machine Converter\MvmcCmdlet.psd1“

Folgender Befehl zeigt uns die neuen Cmdlets an:
Get-Command -Module mvmccmdlet

Die Konvertierung starten wir mit folgendem Befehl (Quelle & Ziel anpassen):

PS C:\Windows\system32> ConvertTo-MvmcVirtualHardDisk -SourceLiteralPath „G:\VMWareTest\Windows Server 2008 R2 x64 2 clone.vmdk“ -DestinationLiteralPath „G:\HyperVTest“ -VhdType DynamicHardDisk -VhdFormat Vhd

Hinweise:

  • Gesplittete VMDK-Dateien können auch konvertiert werden.
  • Powershell muss in der Version 4 vorhanden sein.
  • VMWare-Tool können nur im Online-Modus deinstalliert werden.
  • In Windows 7 steht nur das VHD-Format zur Verfügung.

In den neuen VHD-Dateien kann man mit
Disable-MvmcSourceVMTools -DestinationLiteralPath ‚G:\HyperVTest\Windows Server 2008 R2 x64 2 clone.vhd‘ (-debug)
den Start der VMware-Tools deaktivieren.

Hyper-V-Dokumentation per PowerShell-Skript

Auf der TechNet-Gallery steht jetzt ein PowerShell-Skript namens Get-HyperVInventory.ps1 bereit, mit dem man umfassende Konfigurations-Reports einer Hyper-V-Umgebung erzeugen kann. Diese Berichte dienen der Inventarisierung und bieten einen schnellen, recht vollständigen Überblick über die Virtualisierungsumgebung. Sie enthalten keine Performance-Daten und keine Angaben zum “Gesundheitszustand” der Umgebung. Man kann aber auf Basis der gesammelten Daten einschätzen, ob die jeweilige Umbgebung “sauber” implementiert ist.

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TechTalk: Hyper-V: Alternative zu VMware?

Nach den zwei Specials zur CeBIT in der letzten Woche, setzen wir unsere Veranstaltungsreihe „TechTalk“ am 21. April fort mit dem Thema „Hyper-V: Alternative zu VMware?“

Als Microsoft Most Valuable Professional für Hyper-V kann man Nils Kaczenski natürlich eine einschlägige Tendenz unterstellen, er wird am 21.04.2015 ab 8.30 Uhr dennoch mit Ihnen einen offenen und genauen Blick auf den Vergleich der beiden marktführenden Lösungen zur Servervirtualisierung werfen.

Was benötigen Unternehmen in der Praxis tatsächlich an Features, wie werden Anforderungen und Konzepte realisiert, wodurch zeichnet sich Hyper-V aus und wo besteht gegebenenfalls weiterhin ein Vorsprung von VMware? Schlussendlich werden Sie selbst bewerten können, ob Hyper-V eine attraktive Alternative für Ihr Unternehmen ist und welche Vorteile es womöglich sogar für Sie bietet. Egal wie Sie sich entscheiden, wir stehen Ihnen auf beiden Wegen als kompetenter Partner zur Seite, daher können Sie eine wirklich unabhängige Beratung von uns erwarten.

Agenda:
8:30 Uhr: Empfang mit belegten Brötchen
9:15 Uhr: Hyper-V: Alternative zu VMware?
10:00 Uhr: Zeit für Gespräche

Hier geht’s zur Anmeldung – die Teilnehmerzahl ist begrenzt, um eine kleine, interaktive Runde sicherstellen zu können.

Veeam Certified Engineer (VMCE) Schulung im Februar in Hannover

Vom 16. bis 18. Februar 2015 führen wir eine offizielle Veeam VMCE-Schulung in Hannover durch. Diese Schulung vermittelt tiefe Kenntnisse im Umgang mit Veeam Backup & Replication. Im Anschluss an diese 3-tägige Schulung kann die Zertifizierung zum VMCE stehen durch Ablegen einer Prüfung in einem Pearson VUE Testcenter.

Details und Anmeldung finden sich unter www.michael-wessel.de/artikel/seminare/veeam-vmce-schulung-2015/.

vSphere 5.5 Update breaks connectivity of NetScaler VPX

Hi everybody,

there is a problem with the new vSphere updates from 15th October (see communities.vmware.com/thread/492945 for details and ongoing cases). You better get in contact with your VMware administrator to stop him installing these updates. Your NetScaler appliance will lose the network connection in intervals of only a few minutes, if running on an updated host.