Security/Wireless: WPA2-KRACK-Leak

Wofür steht KRACK?

Die Abkürzung KRACK steht für Key Reinstallation Attack, was das Verfahren des Angriffs beschreibt.

Wie funktioniert der Angriff?

Wie einige von Ihnen vermutlich schon mitbekommen haben, ist jüngst eine schwerwiegende Sicherheitslücke in der Implementierung des WPA2-Standards bekannt geworden, die es Angreifern ermöglicht, den Encryption-Key für den Traffic​ innerhalb des 4-Way-Handshakes abzufangen, auszunullen und dadurch lesbar zu machen. „Security/Wireless: WPA2-KRACK-Leak“ weiterlesen

Nach Sicherheitsvorfall: Citrix stellt neue NetScaler Builds bereit

Es war ein beispielloses Szenario: Für mehrere Tage waren keinerlei Firmware-Versionen von Citrix NetScaler zum Download verfügbar, zurückgezogen aufgrund eines nicht näher spezifizierten „Issues“, der gefunden worden sei.

Die Verweise auf Best Practises und Secure Deployment Guides legten bereits nahe, dass ein Sicherheitsrisiko im Bereich des Management Access vorliegen dürfte. Dieser ist immer auf der NetScaler IP (NSIP) als der primärer Management-IP zugänglich und kann auf jeder Subnet IP (SNIP) ebenfalls aktiviert werden. Welcher Dienst genau betroffen sei (in Frage kamen SSH oder der Webserver für die GUI), war nicht erkennbar. In den allermeisten Deployments  jedoch dürfte der verwundbare Dienst ohnehin nur im Management-Netz erreichbar gewesen sein, gemäß Best Practises sogar nur für explizit berechtigte Admin-Arbeitsplätze. Insofern erschien die Maßnahme überraschend heftig, zu der Citrix mit dem Zurückziehen sämtlicher Builds griff.

Jetzt hat Citrix neue Builds der supporteten Versionen 10.1, 10.5, 10.5e, 11.0, 11.1 und 12.0 bereitgestellt. Im zugehörigen Security Bulletin ist nun auch ausgeführt, worum es sich handelt: Die Authentifizierung am Management Interface kann unter bestimmten Umständen umgangen werden, so dass Unbefugte administrativen Zugriff erlangen können.

Zeitnahe Updates sind dringend angeraten. Derweil die schon empfohlenen Best Practises zum sicheren Deployment. In allen Punkten unterstützen wir zahlreiche Unternehmen aktiv – kommen Sie gerne auf uns zu, wenn Sie Fragen haben.

ADFS und User-Zertifikate in Windows Server 2016

ADFS arbeitet typischerweise mit einer “klassischen” Benutzeranmeldung über Benutzername und Kennwort. Hierzu wird in der Regel das AD-Konto des betreffenden Anwenders herangezogen. Seit einigen Versionen bietet ADFS allerdings auch eine zertifikatsbasierte Anmeldung für den Anwender. Diese kann an die Stelle der Kennwortanmeldung treten, man kann sie aber auch als zweiten Faktor nutzen.

Bis einschließlich Windows Server 2012 R2 gab es dabei aber eine gravierende Einschränkung: Damit ADFS die Userzertifikate prüfen kann, musste der Client (also der Rechner des Anwenders) eine parallele Verbindung über Port 49443 herstellen. Das war oft nicht möglich, weil dieser Port in vielen WLANs gar nicht ansprechbar ist (z.B. in Hotels). Daher hat Microsoft das Verfahren geändert. In Windows Server 2016 lässt sich die User-Anmeldung per Zertifikat nun über den (ohnehin verwendeten) Standardport 443 durchführen.

Damit das aber gelingt, muss auf dem ADFS-Server der Endpoint “certauth.farmname.tld” erreichbar sein. Schlauerweise trägt dieser einen separaten Hostnamen, sodass dieser auch in dem TLS-Zertifikat für die ADFS-Farm als zusätzlicher Hostname auftauchen muss (Subject Alternate Name).

Details zu den neuen Anforderungen an die ADFS-Konfiguration liefert dieses Dokument:

[AD FS 2016 Requirements | Microsoft Docs]
https://docs.microsoft.com/en-us/windows-server/identity/ad-fs/overview/ad-fs-2016-requirements

Windows-PKI: Computerzertifikat manuell anfordern

Versucht man, auf einer Windows-Enterprise-CA einen Zertifikatsrequest für ein Computerzertifikat aus einer Datei zu bearbeiten, so kann der folgende Fehler auftreten:

Die Anforderung enthält keine Zertifikatvorlageninformationen. 0x80094801 (-2146875391 CERTSRV_E_NO_CERT_TYPE)
Verweigert vom Richtlinienmodul 0x80094801, Die Anforderung enthält weder die Erweiterung für die Zertifikatvorlage noch das Anforderungsattribut „CertificateTemplate“.

Die Ursache dafür: Im Request ist keine Zertifikatsvorlage angegeben. Das geht bei einem manuellen Request auch nur mit Umständen, daher kann man sich anders behelfen.

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Dateilose Malware DoublePulsar: Angriff via SMB

Aktuell kursiert eine dateilose Malware mit Namen DoublePulsar​, die – nicht zuletzt aufgrund von durch die NSA zurückgehaltenen Exploits – einfach Systeme via SMB-Protokoll auf TCP-Port 445 mit weiterem Schadcode versorgt. Es handelt sich dabei um einen sehr versteckt agierenden Malware-Downloader, der auf bereits infizierten Systemen einfach Malware nachladen kann. Die Schwachstelle und Scripte sind auf GitHub verfügbar, sodass mittlerweile auch Script-Kiddies einfachen Zugang dazu erhalten. „Dateilose Malware DoublePulsar: Angriff via SMB“ weiterlesen

Deep Web, Darknet und Dark Web

In den Medien tauchen immer wieder die Begriffe Darknet, Dark Web und Co. auf – meist begleitet von einem unheilvollen Hintergrund, in der Regel geht es um Kriminalität. Von unsicheren Netzen, von Drogendeals 2.0 und Waffenhandel ist oft die Rede. Doch was ist das eigentlich? Ist es wirklich so gefährlich, wie oft angenommen wird? „Deep Web, Darknet und Dark Web“ weiterlesen

Support für Exchange 2007 endet am 11. April 2017

Auch gute Dinge haben ein Ende: Der Herstellersupport für Exchange Server 2007 endet am Dienstag, dem 11. April 2017. Von diesem Datum an wird Microsoft keine Updates, keine Fehlerkorrekturen und keine Sicherheitspatches mehr für das Produkt bereitstellen. Auch Supportfragen wird der Hersteller dann nicht mehr beantworten.

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Cloud Forum 2017 by michael wessel am 2. März

Die Nutzung von Business Cloud Services ist als Plattform einer digitalen Transformation in der Realität von vielen Firmen bereits angekommen und wandelt die Anforderungen an die IT – auch in Ihrem Unternehmen.

Mit dem Cloud Forum 2017 by michael wessel am 02.03.2017 widmen wir uns intensiv und praxisnah sowohl den Auswirkungen als auch dem Potenzial von Cloud Lösungen und bieten Ihnen einen einfachen Zugang zu Cloud Services. „Cloud Forum 2017 by michael wessel am 2. März“ weiterlesen

Ransomware will Freunde infizieren

Ransomware“Popcorntime“ im Umlauf – dass Ransomware, also Verschlüsselungs-Malware im Umlauf ist, ist mittlerweile den meisten bekannt. Die schadhafte Software verschlüsselt Daten des Opfers und fordert meistens Lösegeld für die Entschlüsselung. Manche durch Ransomware verschlüsselte Dateien können mittlerweile entschlüsselt werden, hier kommt es aber auf die Art der Ransomware an. Außerdem gibt es keine Garantie, dass bei Zahlung der meist zwei bis vierstelligen Lösegeldsummen ein Key zur Entschlüsselung bereitgestellt wird, der dann auch funktioniert. Nun geht die Malware Popcorntime noch einen Schritt weiter.

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